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19. Mai - 8. Juni: Antirassistischer Aktionsfahrplan nach Heiligendamm

Vom 2. bis 8. Juni wird eine ganze Aktionswoche in und bei Rostock und Heiligendamm stattfinden, um gegen den G8-Gipfel zu protestieren: mit Demonstrationen und Kundgebungen, mit Blockaden und direkten Aktionen, mit Camps und Konferenzen, die von verschiedenen sozialen Bewegungen getragen werden. Als migrationsbezogene Gruppen und befreundete Netzwerke verstehen wir uns als Teil dieser Gesamtmobilisierung und werden uns z.B. an der Auftakt-Grossdemonstration am 2. Juni mit einem eigenen Block beteiligen. Für 3. Juni bereiten wir ein eigenes transnationales Netzwerktreffen vor und am 4. Juni, einen Tag vor Beginn der Blockaden gegen den G8-Gipfel, wollen wir unseren Forderungen eine besondere Aufmerksamkeit verschaffen, indem wir einen eigenen Aktionstag mit anschließender Demonstration durchführen. Wir haben hier eine Übersicht aller bisher geplanten Termine ab Mitte Mai zusammengestellt>>>

17.5.2007 // „Zwangsprostitution“ und Migration – Diskurs- und Politikanalyse

Dorothea Lindenberg wird den Diskurs um so genannte "Zwangsprostitution" aus feministischer und antirassistischer Sicht hinterfragen und über die Situation von Migrantinnen in der Prostitution berichten, die (aus Sicht von Prostituiertenberatungsstellen und Hurenorganisationen) in erster Linie von aufenthalts -und arbeitsrechtlichen Restriktionen bestimmt wird.
Donnerstag, 17. Mai 07
Beginn um 19.30 Uhr
Im Apex, Burgstr., Göttingen

10. Mai 07 // Antirassistischer Filmabend

Filme zum „Hotel Astoria“ in Göttingen und aktuellen Flüchtlingskämpfen
Beginn: 20 Uhr
Theaterkeller, Geismarlandstr. 19

3. Mai 2007 - Cap Anamur - Kein Krieg gegen Flüchtlinge! Veranstaltung mit Elias Bierdel

Im Juli 2004 rückte die europäische Politik der Abschottung und des Todes gegenüber Flüchtlingen an Europas Außengrenzen unübersehbar in den Blick der Öffentlichkeit. Das Schiff "Cap Anamur" der gleichnamigen deutschen Hilfsorganisation forderte mit 37 schiffbrüchigen Flüchlingen an Bord die Einreise in die EU. Mit Militärschiffen, Hubschraubern und Flugzeugen wurde das Schiff am Einlaufen in die italienischen Hoheitsgewässer gehindert, für eine lange Zeit der Ungewissheit wurde das Schiff zum „Lager auf dem Meer“. Seit Anfang des Jahres steht Elias Bierdel, der damalige Vorsitzende der Organisation zusammen mit dem Kapitän der Cap Anamur in Italien vor Gericht. Ihm wird Unterstützung der illegalen Einreise vorgeworfen.
Veranstaltung mit Elias Bierdel
Donnerstag, 3. Mai 2007
Beginn um 19.30 Uhr
Im Holbornschen Haus, Rote Str. 34, Göttingen

28. April 07: Jubiläums und Soli-Party im T-Keller!

Zu einem Jubiläum gehört auch eine Feier... Und zu einer Veranstaltungsreihe brauchts gehörigen solidarischen Einsatz zur Finanzierung. Kommt zur Jubel-Soli-Party in den T-Keller!

26. April 07: Flüchtlingsstreik gegen das Lagersystem - Mit Aktivist_innen aus dem Lager Blankenburg und dem No-Lager-Netzwerk

Vom 4. bis zum 31. Oktober befanden sich die Flüchtlinge des 7 Kilometer von Oldenburg entfernten Ein- und Ausreiselagers Blankenburg im Streik. Konkret heißt das: Sowohl das Kantinenessen als auch die 1 Euro-Jobs wurden boykottiert. Dieser Streik, der über 4 Wochen geführt wurde, ist in der Geschichte des Widerstands gegen die repressive Flüchtlingspolitik in Deutschland und die damit zusammenhängende Lagerunterbringung einmalig.
In der Veranstaltungen werden AktivistInnen aus den Lagern und dem No-Lager-Netzwerk über den Streik und die andauernden Proteste berichten. Wie ist die Situation in den Lagern und was charakterisiert das niedersächsische Lagersystem. Wie sind die Proteste einzuordnen in die weltweiten Kämpfe von Papierlosen, Migrant_innen und Flüchtlingen.
Am Donnerstag, 26.4.07
Beginn 20 Uhr (!)
Im T-Keller, Geismarlandstr. 19, Göttingen

nolager:

19. April 07: Jubiläumsveranstaltung – 25 Jahre Flüchtlingspolitik und Antirassismus in Göttingen

Zum 25-jährigen Bestehen werden wir verschiedene verschiedene Stationen der flüchtlingspolitischen Auseinandersetzungen Revue passieren lassen: Die Debatte um die Sammelunterkunft Hotel Astoria, die Einschränkung des Asylrechts im Grundgesetz, die Kirchenasylbewegung, die aktuellen Bleiberechtskämpfe von Roma aus dem ehemaligen Jugoslawien und von libanesischen Bürgerkriegsflüchtlingen. Gezeigt werden kurze Filmausschnitte von einschneidenden Ereignissen in Göttingen. Zudem diskutieren Aktive aus verschiedenen Epochen die Frage, wie sich die Schwerpunkte in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben und welche Perspektiven das flüchtlingspolitische Engagement in Göttingen hat.
Am Donnerstag, 19.4.07
Beginn um 19 Uhr (!!), anscließend Empfang
Im Lumiere, Geimarlandstr. 19

Göttingen unter die Lupe nehmen - Antirassistischer Stadtrundgang am 26. April um 16 Uhr, Campus

Auf diesem werden nicht nur rassistische Haltungen und Äußerungen innerhalb der Bevölkerung, sondern auch der staatlich institutionalisierte Rassismus unter die Lupe genommen. Wir werden einige TATORTE des staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus aufsuchen, in denen Menschen in Göttingen systematisch entrechtet werden.
Hierzu sind alle interessierten Menschen eingeladen, die mal einen Blick hinter die polierte Fassade der „Stadt, die Wissen schafft“ werfen wollen.

bleiberecht!:

22. März 07 // PigBrother Live Show im T-Keller ** It's your right to watch the Cops!

Gängige Polizeiwaffen, ihre Auswirkungen und warum kriminelle Beamte in der Regel straflos davonkommen
20 Uhr, T-Keller Göttingen

In einer Multi Media Live Show präsentieren Seelenlos und Ärger (die Macher u.a. von PigBrother.info und der in der Schweiz amtlich verbrannten Videosatire "Blutgeil") zeigen typische Fälle inkl. Waffen, Verletzungen und den beliebtesten Ausreden u.a. aus Deutschland, Irland, Grossbritannien, Frankreich, U.S.A. und der Schweiz, wo die Polizei seit Jahrzehnten auf hochtechnisierte Waffensysteme setzt (und z.T. auch von deutschen Korps als Vorbild genommen wird).
Seelenlos und Ärger zeigenauf, wie beharrliche Arbeit auf diesem Gebiet etwas verändern kann -- wie Polizei, Medien und Parlamente gezwungen werden können, vorschriftsgemässer zu handeln bzw. ausgewogener zu berichten, und manchmal sogar auf besonders gefährliche Waffen oder Taktiken zu verzichten. Ohne zu verschweigen, dass dies auch gewisse persönliche Risiken birgt, wie Seelenlos und Ärger bald einmal am eigenen Leib erfuhren: Nebst einer illegalen Razzia bei PigBrother.info wurden sie mehrmals verhaftet und vor Gericht gebracht, um ihnen einen Maulkorb zu verpassen und ihre Homepages vom Netz zu bekommen -- bisher allerdings 100% erfolglos

7. und 14.3. // Zwangsarbeit im LK Göttingen 1939 bis 1945 - Buchvorstellung und Vortrag

Zu folgenden Veranstaltungen lädt die DGB-Jugend Göttingen herzlich ein:
Zwangsarbeit - kein anderes Verbrechen des Nationalsozialismus vollzog sich so sehr in aller Öffentlichkeit wie dieses. 14 bis 15 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus den überfallenen Ländern sind während des Krieges zur Arbeit in Deutschland gezwungen worden. Die Dimensionen dieses Verbrechens im Landkreis Göttingen beleuchtet die DGB-Jugend Südniedersachsen / Harz in zwei im März 2007 stattfindenden Veranstaltungen.
Mittwoch, 7.3.2007, 20.00 Uhr
und
Mittwoch 14.3.2007, 19 Uhr (!)

24.2.07 // Soliparty der Gutscheingruppe

Soliparty der Gutscheingruppe
Samstag, 24. Februar 2007, 22 Uhr, JuZI Göttingen.

Alle sollen bleiben nur die Gutscheine nicht! Weg mit dem rassistischen Gutscheinsystem. Kommt zahlreich am 24. Februar ins JuZI, Bürgerstraße 41, Göttingen.

22.2.07 // Bleiberechtsaktionstag - Demo in Göttingen!

Demonstration zur Ausländerbehörde in Göttingen!
Donnerstag, 22.2.07 -- Start: 14 Uhr -- Am Markt / Liesel

„Ab Morgen Früh können langjährig Geduldete ihr Bleiberecht bekommen.“ Dieses große Versprechen gaben die Innenminister der Länder nach ihrer Konferenz in Nürnberg am 17.11.06. Sie einigten sich auf eine „Bleiberechtsregelung“ für die rund 200.000 Menschen, die seit Jahren lediglich mit einer „Duldung“, d.h. ohne sicheren Aufenthaltsstatus in Deutschland leben müssen.

22.2.07 // not guilty - Buchvorstellung und Diskussion mit Ayaba Cho Lucas

Donnerstag
22. Februar, 20 Uhr
T-Keller
Geismarlandstr.19

Ayaba beschreibt in seinem Buch "not guilty" die erniedrigenden Erfahrungen in deutschen Amtsstuben, die willkürlichen und oft gewaltsamen Kontrollen durch die Polizei und die alltägliche Ausgrenzung. "Deutschland versuchte meinen Willen zu brechen, untergrub meine Würde und sperrte mich für 16 Tage ein, doch ich hielt an meinem Willen fest, an dieser Illusion namens Freiheit. Das Schiff rettete mein Leben, aber Deutschland nahm meinen Traum als Geisel."
Ayaba Cho Lucas wurde im August 1972 in der ehemaligen deutschen Kolonie Kamerun geboren. Er studierte Chemie an der Univerität von Buea vor seiner Vertreibung 1995 wegen seiner politischen Aktivitäten. Er ist Generalsekretär der Southern Cemeroons Youth League (SCYL). 1998 floh er vor seiner Verhaftung und lebt nun in Deutschland als Flüchtling.

10.2.07// Aufruf zur Demonstration: Für die Rückkehr von Gazale Salame!

Der Kreis Hildesheim hatte im Februar 2005 die schwangere Gazale und ihr 1-jähriges Kind in die Türkei abgeschoben, während ihr Mann Ahmed die beiden Töchter zur Schule brachte. Gazale ist mit 6 Jahren aus dem Libanon mit ihren Eltern vor dem Bürgerkrieg geflohen. Sie kannte weder die türkische Sprache, noch das Land und lebt jetzt alleinstehend in einem Elendsviertel in Izmir.
Hintergrund der Abschiebung bilden Vorwürfe der Kreisausländerbehörde gegen Ahmed, er habe bei sei­ner Einreise falsche Angaben gemacht. Durch die Aufnahme des Verfahrens verlor Gazale den Aufent­haltsschutz (durch die Ehe) und wurde abgeschoben.
Demonstration:
Für die Rückkehr Gazales & ihrer Kinder! Sofort!

10. Februar 2007, 12h Bahnhofsvorplatz, Hildesheim
FAHRT MIT DEM ZUG VON GÖTTINGEN: Treffen am Bahnhof um 9.55 Uhr - der Zug fährt um 10.07

LibaSoli:

8.2.07 // 19 Uhr HdK: Treffen zur Vorbereitung eines Bleiberecht-Aktions-Tages am 24.2.

In den vergangenen Tagen ist der Streit um eine weitergehende Bleiberechtsregelung erneut entfacht. Der CDU- Innenminister Niedersachsen Schünemann und der demontierte bayrische CSU-Ministerpräsident Stoiber kündigen ihren Widerstand gegen eine Initiative der Bundesregierung an. Diese hatte sich vor einigen Tagen auf eine zweites, evtl. weitergehendes Bleiberecht geeinigt. Die Regelung soll Anfang März vorgelegt werden. Derweil wird offensichtlich, dass die Regelung der Innenministerkonferenz völlig ins Leere geht: Die ersten Zahlen aus Göttingen zeigen: Von insgesamt über 1100 Geduldeten in Stadt und Landkreis haben bisher 4 Personen ein Bleiberecht erhalten! Auf der Veranstaltung zur Bleiberechtsregelung in Göttingen am 31.1. wurden für die nächsten Wochen Proteste gegen die restriktive Umsetzung beschlossen:
Am kommenden Mittwoch, den 08.02.2007 um 19h findet das nächste Vorbereitungstreffen im Haus der Kulturen (Hagenweg 2e, hinter der Musa) hierzu statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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