veranstaltungen / termine

Demonstration gegen den Abschiebeknast in Hannover am Samstag, 8. Dezember 2007

Auftaktkundgebungen:

11.00 Uhr: Zentrum (CCL) Langehagen

12.30 Uhr: S-Bahnstation Flughafen Langenhagen

Seit sich am 8. Dezember 2000 der erst 17-jährige Arumugasamy Subramaniam im Abschiebegefängnis in Hannover-Langenhagen das Leben nahm, finden jährlich Demonstrationen gegen Abschiebungen und Abschiebehaft in Hannover und vor dem Gefängnis in Hannover-Langenhagen statt.

nolager:

Deno gegen die IMK in Berlin am 6.12.08

Vom 05.-07.12.07 tagen die Innenminister in Berlin (Mitte). Aus diesem Anlass trifft sich das bundesweite Netzwerk "Jugendliche ohne Grenzen" (JOG) zu einer eigenen Konferenz. Auch wenn die Innenminister - mehr als 1 Jahr nach ihrem Beschluss in Nürnberg - nicht mehr das Thema Bleiberecht auf der Tagesordnung haben, werden JOG und das Bündnis "Hier geblieben!" auf die bisher unbefriedigende Bilanz der Umsetzung der Bleiberechtsregelung hinweisen.

28.11. Veranstaltung // Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma und der heutige Rassismus in Europa

Im Rahmen des Projektes „Zug der Erinnerung“ findet die folgende Veranstaltung statt:

Mittwoch, 28. November 2007, 19 Uhr
Gemeindezentrum St.Michael, Turmstr. 6, Göttingen

Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma und der heutige Rassismus in Europa

Vortrag und Photodokumentation mit Silvio Peritore (Heidelberg)

Ähnlich wie die Jüdinnen und Juden wurden auch Sinti und Roma in Nazi-Deutschland zu „Fremdrassigen“ erklärt und verfolgt. Ende 1938 ordnete Reichsführer-SS Heinrich Himmler ihre totale Erfassung an. Als Folge wurden über 24.000 sogenannter Rassegutachten erstellt, welche die Voraussetzung für die planmäßige Ermordung einer halben Million als „rassisch minderwertig“ eingestufter Sinti und Roma bildeten. Heute leben in Europa etwa zehn Millionen Sinti und Roma. Sie sind laut einer Studie der europäischen Beobachtungsstelle für Rassismus aus dem Jahr 2005 die am stärksten diskriminierte Gruppe in Europa, europaweit stoßen sie auf Ablehnung oder sogar Hass. Gerade in den Staaten Ost- und Südosteuropas werden Roma immer wieder Opfer von staatlichen und gesellschaftlichen Diskriminierungen, von physischer Gewalt und regelrechten Pogromen. Über Vergangenheit und Gegenwart der Unterdrückung und Verfolgung berichtet Silvio Peritore, Leiter des Bereichs Dokumentation im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg.

Keine Lager! Keine Knäste! - Veranstaltung am 29.11.07 in Göttingen









Beginn um 20 Uhr
Im Theater-Keller
Geismarlandstraße 19

Gezeigt wird der Film [Der Lagerkomplex] über das Abschiebelager Bramsche-Heesepe bei Osnabrück. Seit Jahren kämpfen die Flüchtlingen im Lager gegen die zermürbende Unterbringung und Isolation. Gemeinsam mit antirassistischen Gruppen haben sie im No-Lager-Netzwerk merhmals überregionale Aktionstage gegen das Lager organisiert.

24.11.07 // Demonstration gegen den Frauenabschiebeknast in Neuss [de,en,fr]

In Neuss (NRW) befindet sich seit 1993 der bundesweit einzige
Frauen-Abschiebeknast.Der Knast liegt mitten in der Neusser Innenstadt
in einer ruhigen Wohnstrasse und wird kaschiert durch eine unauffällige
Fassade. Der einzige Grund für die Inhaftierung der Frauen ist ihre
Migration in die BRD.>>>

nolager:

10.11.07 // Antirassistischer Kongress in Forst

Am 10.11. findet in Forst ein antirassistischer Kongress statt.
Aus der Einladung:
Wir denken, es ist höchste Zeit, dass selbst organisierte Initiativen von AslybewerberInnen, Flüchtlingen und
MigrantInnen, Nicht-Regierungsorganisationen, Gewerkschaften und selbstorganisierten deutsche Initiativen
Solidarität ausdrücken und gegen die omnipräsent vorhandene Fremdenfeindlichkeit zusammenarbeiten.

Wir wollen miteinander theoretische und praktische Perspektiven ausarbeiten, um ein Konzept zu entwickeln,
wie wir dem rassistischen Gedankengut in Forst, im Spree-Neiße Kreis, in Brandenburg und in ganz Deutschland
begegnen können. Welche Personen können wir in Forst und Umgebung dafür gewinnen können, der rassistischen Situation in der die MigrantInnen und Flüchtlinge im hier leben müssen, zu begegnen? Wie können
wir ein Frühwarnsystem errichten, um bei jeglichem rassistischen Verhalten intervenieren zu können?

Keine Abschiebungen in den Irak! - Aufruf zur Demonstration in München am 8.12.07

Der Irak ist eines der unsichersten Länder der Welt. Seit Kriegsbeginn starben etwa 80.000 Zivilisten gewaltsam. Hunderttausende wurden schwer verletzt, bei Bombenanschlägen verstümmelt, traumatisiert oder leiden unter den mittelbaren Kriegsfolgen wie vielerorts fehlender Wasser- und Stromversorgung und der katastrophalen medizinischen Versorgungslage. Trotzdem schiebt Deutschland Flüchtlinge dorthin ab. Nach dem Sturz Saddam Husseins bestehe keine Gefahr mehr, so die Begründung. >>>

stop deportation:

bleiberecht!:

Alle sollen bleiben! Soli-Party am 20.10.07 im Juzi!!

come camp with us! The Gatwick No Border Camp 19th to 25th September 2007

We are aware that the struggles for "no borders" reach far beyond "open borders". Without borders the idea of states will become obsolete, without states the national economies will be history. In a world without borders, nobody will ask for papers anymore.
The camp will also be a laboratory of political and ractical self-organisation. The camp will consist only of people's contributions to this. We are aware of the borders, which divide ourselves from each other, be it sex, class, race, nationality, or whatever. The border camps are experiments in how to overcome these artificial and separating identities.

2.9. :: Demo gegen den Abschiebeknast in Büren :: Kriege beenden – Abschiebung abschaffen – Menschenrechte durchsetzen

Samstag, 2.9.07 :: 13 Uhr am Abschiebeknast
Die Schließung des Abschiebeknastes in Büren ist eine Forderung, die eingebettet ist in einen Forderungskatalog, der die Beendigung des Krieges gegen die Flüchtlinge genau so umfasst, wie die Beendigung aller Kriege. Dazu gehört ebenso die Durchsetzung sozialer Rechte, wie das auf die freie Wahl des Wohnortes. Für Deutschland bedeutet die konkret: Abschaffung der Abschiebehaft, Schluss mit den Abschiebungen, Rückberufung aller im Ausland stationierten Bundeswehrsoldaten und Auflösung des Militärs. (aus dem Aufruf >>>)

Call out for No Border Camp in Ukraine 2007 (11th - 20th of August)

We continue the tradition of No Border camps on Eastern borders of the Fortress Europe,... This year our international movement makes a major step forward, as the camp in Ukraine will be first ever organized on the territory of the former Soviet Union.
The camp will take place from the 11th to the 20th of August 2007 in the main region of transit and labor migration in Ukraine, Transcarpathia. >>>

2.8.07 :: Veranstaltung :: Freiräume und 'no-go-areas'

Raum ist wieder in: No-go-areas, Parallelgesellschaften, junkie jogging, Lager - aktuelle Begriffe, die sich nur durch den Bezug zu Raum erschließen. Räumlicher Nähe und Distanz wird eine besondere Qualität zugeschrieben. Auch die (radikale) Linke ruft Nazis raus und meint dies meist räumlich. Sie kämpft aber auch seit langem für Freiräume. Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen diesen sehr verschiedenen Raumbezügen? Welches Potential für gesellschaftliche Veränderungen haben Freiräume wie besetze Häuser, autonome Zentren oder Wohnprojekte? Sind dies herrschaftsfreie Räume oder nur subkulturelle Nischen?
Zu Gast: Jan Wehrheim aus Bremen
Ort: JuZI, Bürgerstr. 48
Zeit: Do. 2.8.2007, 20h

26.7.07 // Veranstaltung: Kapitalismus und Wohnen

.... Wir wollen mit der Veranstaltung einen Beitrag zu dieser Diskussion liefern und laden ein zu einem Streifzug durch die Geschichte der Auseinandersetzungen um die Wohnungsfrage der letzten zwei Jahrhunderte. Über Häuserkämpfe, wildes Siedeln und Mieter_innen-Streiks hin zur staatlichen Wohnungspolitik im Nationalsozialismus und der BRD wollen wir der Frage nachgehen, in welchem (historischen und aktuellen) Kontext die derzeitigen Auseinandersetzungen um Freiräume, Wagenplätze und „selbstverwaltete Strukturen“ (Here2stay) in Göttingen stattfinden. ...
Donnerstag, 26. Juli, 20 Uhr im T-Keller

[g8-migration] Montag 4. Juni – Aktionstag Flucht & Migration

Am 4. Juni findet in Rostsock der Aktionstag Flucht und Migration statt. Der Tag beginnt zahlreichen dezentralen Aktionen am Vormittag (u.a. einer Kundgebung in Lichtenhagen). Um 13 Uhr beginnt die zentrale Demonstration "Für globale Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte". Globale Bewegungsfreiheit gegen globale Apartheid" ist der Titel der großen Diskussionsveranstaltung am Abend mit Gästen aus 4 Kontinenten.
Das Programm im Detail >>>

[g8-migration] Sonntag, 3. Juni: Transnationales Netzwerktreffen zu Flucht & Migration

Ort und Zeit: 14 – 21 Uhr Ehm-Welk-Schule,
Knut-Rasmussen-Str. 8; Rostock

Das Netzwerktreffen soll vor allem Raum bieten für "horizontale Debatten" (mit nur kurzen Inputs) in einer möglichst transnationalen Zusammensetzung. Ziel dabei ist, über einen Informationsaustausch hinaus transnationale Kampagnen und konkrete Interventionen zu entwickeln, z.B. gegen bestimmte Rückführungsprogramme oder auch für die Rechte von WanderarbeiterInnen. Das Treffen steht für uns in der Kontinuität von migrationsbezogenen Versammlungen der letzten zwei Jahre, die im Rahmen der Europäischen und Weltsozialforen stattgefunden haben. >>>>

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