veranstaltungen / termine

Demonstration gegen Abschiebung | Donnerstag, 27.8., 16h | Neues Rathaus Göttingen

Donnerstag | 27. August 2009 | 16 Uhr | Neues Rathaus, Göttingen

Abschiebungen in den Kosovo stoppen!

Am 24. März 1999 begann die NATO mit aktiver deutscher Beteiligung ihren Krieg gegen Jugoslawien. Nach der Flucht hunderttausender Mensch nach Deutschland zu Beginn der Ethnisierungskriege Anfang der 90er Jahre wurde hier die Festung Europa gegen Flüchtende ausgebaut. Nur noch ein paar tausend Flüchtlinge aus dem Kosovo fanden Ende der 90er Jahre in Deutschland Schutz vor der neuen Welle "ethnischer Säuberungen" durch das Milosevic-Regime und dem NATO-Krieg. Der Anspruch auf Asyl wurde ihnen jedoch verwehrt. Sie wurden als "Wirtschaftsflüchtlinge" stigmatisiert und kriminalisiert. Nach mehr als zehn, fünfzehn Jahren Aufenthalt in Deutschland leben sie und die sogenannten Minderheiten noch immer ohne sicheren Status, ohne sichere Existenzgrundlage und sind permanent von Abschiebung bedroht.

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Innenstadtaktion gegen die Festung Europa


Freitag | 24. Juli 2009 | 15 bis 18 Uhr | Gänseliesel

Um das europäische Grenzregime und den brutalen Umgang mit Flüchtlingen und MigrantInnen anzuprangern wird in der letzten Augustwoche auf der griechischen Insel Lesvos ein internationales No-Border-Camp stattfinden. Zur Mobilisierung veranstalten wir am Freitag, 24. Juli von 15 bis 18 Uhr eine Innenstadtaktion in Göttingen

Demonstration in Göttingen | Keine Abschiebung in den Kosovo! Bleiberecht für alle!

Donnerstag | 2. Juli 2009 | 15 Uhr | Gänseliesel

Am Freitag Vormittag wurde der Vater einer sechsköpfigen Göttinger Roma-Familie in Abschiebehaft genommen. Nach 17 Jahren Aufenthalt in der BRD soll der 40-jährige Rama Semsedin am Donnerstag, 2. Juli abgeschoben werden. Er wird damit von seiner Familie getrennt. Die vier Kinder sind zwischen 12 und 15 Jahre alt und alle in Deutschland geboren.

Mit der Trennung der Familien versuchen Abschiebebehörden den Druck auf die Verwandten zur sogenannten freiwilligen Ausreise zu erhöhen.

Rama Semsedin ist der erste bekannt gewordene Versuch einer Abschiebung in Göttingen und Niedersachsen seit der Ankündigung neuer Massenabschiebungen Ende letzten Jahres. Eine Abschiebewelle in Göttingen steht bevor: Seit April 2009 haben viele Göttinger Roma-Familien Ausweisungen und Ausreisetermine zugestellt bekommen.

Wir wollen die Abschiebung nicht tatenlos hinnehmen und unseren Protest dagegen auf die Straße tragen! Die Demo kann nur ein erster Schritt sein, um die kommenden Abschiebungen zu verhindern. Kommt zur Demo und unterstützt die Flüchtlinge im Kampf gegen Abschiebungen!

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themen & kampagnen:

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Aktionstreffen gegen Abschiebungen

Am Dienstag, 7.7.09 findet das nächste Treffen gegen die Abschiebung in den Kosovo statt. Um 20 Uhr im Autonomicum, dem Freiraum-Cafe im Blauen Turm am Campus.

Weiter Infos und Termine:
papiere-fuer-alle.org
projektroma.com

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bleiberecht!:

29.4.09, 16h | Antirassistischer Stadtrundgang durch Göttingen | Treffpunkt: SUB / Campus

Dieser Stadtrundgang soll für alltägliche rassistische Ausgrenzung und Stigmatisierung sensibilisieren. Es werden Orte aufgezeigt und angeprangert, an denen Menschen systematisch und institutionell entrechtet werden. Der Antirassistischer Stadtrundgang findet am 29. April um 16 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

27./28. März 09 // Vortrag/Workshop zum Thema: Kritisches Weißsein

Rassismus in Deutschland? Ja, aber doch nur als Randphänomen der Gesellschaft bei weniger gebildeten, weniger fortschrittlichen oder weniger weitgereisten Menschen, aber sicher nicht bei uns! Wir sind
informiert und aufgeklärt, was Rassismus angeht, und natürlich sind wir dagegen. Schließlich gehören wir ja zu den „Guten". Oder vielleicht nicht?

Vortrag/Workshop zum Thema:

Kritisches Weißsein

Mit Aretha Schwarzbach-Apithy
im Foyer International der Universität Göttingen
Wilhelmsplatz, Burgstraße 51
am 27./28. März 2009

Veranstaltet von Schoener Leben Göttingen >>>

Wider die Kriminalisierungsversuche! = Ein bunter Strauß an Möglichkeiten = Prozesse in Göttingen am 23. und 31. März

Über die reine Strafverfolgung hinaus nutzen die Repressionsorgane ihr Instrumentarium, um unliebsame soziale und politische Bewegungen zu behindern oder zu zerschlagen: Die vom Polizeiapparat ausgehende Gewalt und Kriminalisierung soll Angst verbreiten und Menschen einschüchtern. Ressourcen wie Zeit, Geld und Nerv, die sinnvoller für die eigentliche politische Arbeit eingesetzt würden, sollen gebunden werden. PolizistInnen nutzen ihre Machtposition gerne auch individuell, um einzelne Demonstrierende gezielt abzustrafen, etwa durch verdeckte gewalttätige Übergriffe und Beleidigungen gleich vor Ort oder aber im Nachhinein durch das Einleiten von Ermittlungsverfahren. [...]

Die Prozesse:

"Bundeswehr raus aus den Schulen!"
Montag, 23. März 2009, 13:30 Uhr, Amtsgericht Göttingen, Maschmühlenweg 11, Raum B16

"Spontane Spontandemonstration"
Dienstag, 31. März 2009, 13:00 Uhr, Amtsgericht Göttingen, Maschmühlenweg 11, Raum B15

Gegen Krieg und Abschiebung! Bleiberecht für Roma, Ashkali und Gorani! Demonstration am 24. März in Göttingen

Demonstration am Dienstag, 24. März | 17 Uhr | Gänseliesel | Göttingen

Am 24. März 1999 – vor zehn Jahren – begann der Nato-Angriff auf Serbien und das Kosovo.
Der Kosovokrieg war der erste Angriffskrieg mit deutscher Beteiligung seit 1945 und machte gezielt große Teile der Bevölkerung zu Flüchtlingen. Insbesondere Roma, Ashkali, Gorani und Angehörige anderer Minderheiten gerieten in den Fokus der Bombenangriffe und der Vertreibungsstrategien der mit der Nato verbündeten albanischen UCK.
Zehn Jahre nach dem Krieg stehen in der BRD und Europa Massenabschiebungen tausender Kosovo-Flüchtlinge bevor.
Nach Zählung von Pro Asyl leben 34.000 Flüchtlinge aus dem Kosovo in der BRD ohne sicheren Aufenthaltsstatus. Sie leben mit Duldung, in Lagern, ohne Existenzgrundlage und in ständiger Angst vor der möglichen Abschiebung. In Göttingen leben etwa 500 Kosovo-Flüchtlinge in dieser Situation!

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Drohende Abschiebung der Roma in Deutschland | Diskussion- und Infoveranstaltung des Projekt Roma Centar am 15.3.

Am Sonntag, 15.März.2009, 14.00 Uhr
im Haus der Kulturen, Hagenweg 2e (hinter der Musa)

bleiberecht jetzt!

Die drohende Abschiebung der Roma in den Kosovo, wo sie weder von aussichtsreichen Bildungs- und Arbeitschancen, noch von guten Wohnunterkünften oder von einer sichernden Sozialversicherung erwartet werden, ist zugleich eine Abschiebung ins Ungewisse.

Aufgrund dieser Perspektiven und auch weil viele der Roma, besonders aus der jungen Generation, die teilweise sogar in Deutschland geboren wurden, kein Albanisch sprechen, sehen sie keine Zukunft darin, in den Kosovo "zurückzukehren".

Viele der Roma -Flüchtlinge leben schon seit 15 Jahren (und länger) in Deutschland. Kinder und Jugendliche würden bei einer Abschiebung aus ihrer Schule und ihrem Lebensmittelpunkt gerissen werden. >>>

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26.2.09 // Veranstaltung: Die Transformation der jugoslawischen Gesellschaft im Medium des Krieges

Der „Krieg um Kosovo“ war für die Kriegseliten, insbesondere Deutschlands, ein Experimentierfeld für neue Techniken imperialer Politik zur Hervorbringung und Besetzung von „failed states“. In den darauf folgenden kriegerischen Interventionen wurden und werden die Erfahrungen aus dem Kosovo weiter entwickelt.
Hierzu gehören die Verhinderung unerwünschter Migrationsbewegungen genauso wie die Beseitigung unerwünschter Regime.
Nach der Flucht hunderttausender Bosnien- und ebenso vieler Kosovo- Flüchtlinge nach Deutschland zu Beginn der Ethnisierungskriege des Milosevic-Regimes Anfang der 90er Jahre wurde hier die Festung Europa gegen Flüchtende ausgebaut. ....

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Februar/März 2009 // Veranstaltungsreihe gegen Krieg, Militär und Herrschaft in Göttingen

Termine im Febrar und März in Göttingen:

* Montag, 16. Februar 2009, 20 Uhr im Apex, Burgstr. 46:
“60 Jahre NATO - Kein Grund zum Feiern”
Vortrag und Diskussion mit Uwe Reinecke (Informationsstelle Militarisierung)

* Freitag, 20. Februar 2009, Einlass (verhindern) ab 18.30 Uhr, vor der Lokhalle:
Die Lokhalle befrieden! Protest gegen die Militärmusik-Schau

* Donnerstag, 26. Februar 2009, 20 Uhr im T-Keller, Geismarlandstraße 19:
“Die Transformation der jugoslawischen Gesellschaft im Medium des Krieges”
Veranstaltung mit Eva Weber (FFM)

* Sonntag, 1. März 2009, Juzi, Bürgerstraße 41:
„Beim Kaffee und beim Kuchen essen Kriegsverbrechen nicht vergessen!“
Antifaschistische Matinee mit AktivistInnen aus der Mittenwald-Kampagne (Köln)
und der Initiative Keine Ruhe (Göttingen)

* Mittwoch, 4. März 2009, 20.30 Uhr, T-Keller, Geismarlandstraße:
Drill, Gelöbnis, Zapfenstreich — Militärrituale als Herrschaftsinstrumente
Vortrag, Film und Diskussion mit Markus Euskirchen

* Montag, 9. März 2009, T-Keller, Geismarlandstraße 19:
Was ist die Zerstörung von Kriegsgerät gegen das Führen von Krieg?
Veranstaltung zum antimilitaristischen Widerstand und Repression

* Freitag, 20. März 2009, 20.00 Uhr Buchladen Rote Straße, Nikolaikirchhof 7:
Kriegerintellektuelle und neue Kriege - Die Verwissenschaftlichung der sozialen Kriegsführung
und der Sonderforschungsbereich 700
Veranstaltung mit Detlef Hartmann (Redaktion Materialien)

* Montag, 23. März 2009, 13:30 Uhr im Amtsgericht Göttingen, Maschmühlenweg 11, Raum B16:
Öffentliches Streitgespräch im Göttinger Amtstheater - VeranstalterInnen:
Polizeiinspektion (Fachkommissariat 4) und Staatsanwaltschaft in Zusammenarbeit mit dem Amtsgericht.

* Freitag, 27. März 2009, 20 Uhr im JuzI-Café, Bürgerstraße 41, 1. Stock
Der Nato die Geburtstagskerzen auspusten
Info- und Mobilisierungsveranstaltung zu den Protesten gegen den Nato-Gipfel

* Dienstag, 24. März 2009, 17 Uhr, Gänseliesel:
Aktionstag gegen Krieg und gegen Abschiebung am 10. Jahrestag des Kosovo-Krieges

Für die Rückkehr von Gazale Salame! Aufruf zur Kundgebung am Montag, 9. Februar 2009

Vor vier Jahren wurde die Familie von Gazale Salame und Ahmet Siala durch eine Abschiebung auseinander gerissen. Seither lebt die Familie zwangsweise in ver-schiedenen Ländern: Gazale überlebt mit den beiden Kindern Schams (5) und Ghazi (4) mehr schlecht als recht in einer Vorstadtsiedlung von Izmir (Türkei). Ahmet lebt mit den Töchtern Amina (11) und Nura (10) in Dingelbe im Landkreis Hildesheim. Aus Anlass des vierten Jahrestages der Abschiebung von Gazale Sala-me rufen wir zur Kundgebung auf: Für die Rückkehr von Gazale, Schams und Ghazi zu ihrer Familie!

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7.1.09 // Demo in Gedenken an OURY JALLOH, LAYE KONDE und alle anderen Opfer rassistischer Polizeibrutalität




Drei Jahre, 11 Monate und 1 Tag nach dem Tod Oury Jallohs in der Zelle Nr. 5 der Dessauer Polizei wurden zwei Polizeibeamte von der Schuld freigesprochen, aufgrund von Versäumnissen zum unerklärten Tod von Oury Jalloh beigetragen und somit fahrlässig gehandelt zu haben. Das Gerichtsverfahren kam erst aufgrund zahlreicher Aktionen und bundesweiten Informationsveranstaltungen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh und zahlreicher anderer Flüchtlings- und MigrantInnen-Selbsorganisationen zustande. Das Gericht konnte die Wahrheit nicht ans Licht bringen, weil der gesamte Polizeiapparat und die Staatsanwaltschaft in Dessau von Anfang an alles daran gesetzt haben, die Wahrheit zu begraben. ...


Um die Schuldigen anzuklagen und die Toten zu gedenken, mobilisieren wir zum vierten Todestag von Oury Jalloh und Laye Konde nach Dessau. Wir wollen dort all das verteidigen, was uns zu Menschen macht und wir wollen das Schweigen brechen, das die Morde in dieser Gesellschaft und in unserer Welt akzeptiert und duldet. ...

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Rassismus bekämpfen! Für einen neuen Afro-Shop in Göttingen! Aufruf zur Demonstration am 13.12.2008 in Göttingen

With our Powers combined – Aufruf zur Demonstration am Samstag, 13.12.2008 um 13h vom Wilhelmsplatz, Göttingen
Nachdem in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 27.09. der Afro-Shop von Joseph M. im Ritterplan ausbrannte, kam es bereits am 30.09. zu einer ersten kraftvollen Demo unter dem Motto „Solidarität mit Joseph M. | Solidarität mit den Opfern von alltäglichem Rassismus.“ Demonstriert wurde im Besonderen gegen die rassistische Hetze, der Joseph in den vorherigen Monaten seitens seines Vermieters von W. ausgesetzt war sowie gegen den alltäglichen Rassismus der deutschen Gesellschaft im Allgemeinen.

An Josephs Situation hat sich nach dieser Demo wenig geändert, wie auch am alltäglichen Rassismus mit dem Joseph und andere konfrontiert sind. Deshalb gehen wir am 13. Dezember erneut auf die Straße, um gegen den alltäglichen Rassismus in Göttingen und anderswo zu demonstrieren, einen neuen Afro-Shop zu fordern, und die Ereignisse nicht in – scheinbar willkommene – Vergessenheit geraten zu lassen.

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Solidarität mit Joseph M. - Aktionstreffen am 08.12. in Göttingen um 19 Uhr

Die rassistische Hetze und die Angriffe auf den Afro-Shop-Besitzer Joseph M. in Göttingen nehmen kein Ende. Ganz im Gegenteil, nachdem Joseph lange Zeit von seinem Vermieter unter Druck gesetzt worden war, kam es jetzt zu neuen Angriffen: In der Nacht nach der spontanen Solidaritäts-Demonstration von bis zu 300 Menschen, wurde an die Hauswand der Privatwohnung von Joseph gesprüht: Unter seinem Namen stand "Mitbetreuger", was wohl Mietbetrüger heißen sollte und genau in die Kerbe des Vermieters und Verleger des "Kultur3"-Magazins, von W., schlägt. Wenige Tage später verschafften sich zwei Personen Zutritt zu dem Mietshaus.

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