Dokumentarfilm „Residenzpflicht“ am Sonntag, 28. April, um 17.30 Uhr im Lumiere

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Seit 20 Jahren kämpfen Flüchtlinge gegen die sogenannte Residenzpflicht, die ihnen in das Recht auf Bewegungsfreiheit verwehrt. In ihrem Dokumentarfilm Residenzpflicht begleitet die brasilianische Filmemacherin Denise Garcia Bergt FlüchtlingsaktivistInnen in ihrem jahrelangen Kampf gegen das restriktive Gesetz. Sie protestieren gegen das aufgezwungene Leben in Isolation und fordern ihr Menschenrecht auf Bewegungsfreiheit ein. Der Film setzt dabei das Gesetz in einen größeren Kontext. So wird unter anderem der Einfluss der Grenzsschutzagentur Frontex und ihres ausgeklügelten Kontrollapparats an den Außengrenzen Europas ebenso thematisiert wie die deutsche Sortierung und Verteilung von Flüchtlingen auf isolierte Lager, das koloniale Erbe und der in Deutschland herrschende Alltagsrassismus.

Im Anschluß erzählen Aktivist_innen von ihren Kämpfen gegen die rassistischen Sondergesetze und den Alltagsrassismus.

Mehr Info zum Film: http://residenzpflichtdoc.com/

 

Veranstaltet vom antirassistischen aktionsplenum (arap) und AK Asyl

 

 

 

 

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